Luftfeuchte

Luftfeuchte ist eine Bezeichnung für den Wasserdampfgehalt der Luft.

Neben vielen anderen Bestandteilen enthält die Luft unserer Atmosphäre auch Wasserdampf.

Und zwar überall und immer, obwohl es sehr große Unterschiede gibt:
Es können Spuren von Wasserdampf sein, wie im sibirischen Winter –
oder eine „geballte Ladung“, wie im tropischen Regenwald. Beispiele dazu

Wasserdampf ist Wasser im gasförmigen Zustand. Wasserdampf ist unsichtbar und muss von Nebel unterschieden werden. Nebel besteht aus feinsten Wassertröpfchen, die in der Luft schweben.

Das Wasser in den Nebeltröpfchen ist kein Wasserdampf und gehört deshalb nicht zur Luftfeuchte. Das Gleiche gilt für Eisnebel, der sich bei entsprechend tiefen Temperaturen bilden kann und der aus feinsten, in der Luft verteilten Eiskristallen besteht.

Biophysik

Die Luftfeuchte hat einen großen Einfluss auf lebenswichtige Funktionen des Menschen, wie die Erhaltung der Körpertemperatur. Auch die Behaglichkeit einer Umgebung ist stark durch die Luftfeuchte beeinflusst.

Wetter

In der Atmosphäre der Erde ist das Wettergeschehen durch nichts so sehr beeinflusst, wie durch die Vorgänge, die mit dem unterschiedlichen Wassergehalt der Atmoshpäre zu tun haben:
Die Verdunstung über den Meeren, die Bildung, das Abregnen oder die Auflösung von Wolken.
Dabei wird Energie in geradezu gigantischem Ausmaß transportiert.

Gebäude

Die Luftfeuchte steht in einer starken Wechselwirkung mit den meisten Baustoffen.
Letztlich kann „die Luftfeuchte“ auch Gebäude zerstören, wenn der Mensch nicht richtig mit den Gegebenheiten umgeht.

Sprachliches

Luftfeuchte und Luftfeuchtigkeit haben die gleiche Bedeutung. In Wissenschaft und Technik wird auch vom Wasserdampfgehalt der Luft gesprochen, teilweise auch nur vom Wassergehalt der Luft.