Wasserdampf

Hier muss man genau sein und unterscheiden:
es gibt einen Fachbegriff und einen Alltagsbegriff.

 

Wasserdampf ist Wasser im gasförmigen Zustand.
Wasserdampf ist unsichtbar.

Im Alltag sagen wir „Wasserdampf“, wenn wir die weißlichen Schwaden meinen, die wir über dem Kochtopf oder der Kaffemaschine sehen. Aus technischer Sicht ist das aber kein Wasserdampf, sondern „Nebel“. Nebel besteht aus sehr kleinen Wassertröpfchen, die in der Luft so fein verteilt schweben, dass sie sich nicht absetzen. Diese Tröpfchen bestehen aus flüssigem Wasser und gerade nicht aus gasförmigem Wasser.

Der Wasserdampf ist ein immer vorhandener, normaler Bestandteil der Luft unserer Atmosphäre.

Es gibt einen auffälligen Unterschied zu den anderen Bestandteilen der Luft: während die Anteile der Hauptbestandteile Stickstoff (78 %) und Sauerstoff (21 %), aber beispielsweise auch die von Argon (0,9 %) und Kohlendioxid (0,03 %), kaum schwanken, kann der Anteil von Wasserdampf in der Luft sehr unterschiedlich sein. Er liegt – je nach Temperatur und anderen Gegebenheiten – etwa zwischen 0,001 % und 4 %. Beispiele
(Angegeben sind jeweils Volumen-%, das hat nichts zu tun mit der relativen Feuchte in %.)